Energie geht durch den Magen
Die Kochsendung “Energie geht durch den Magen” von TV Mittelrhein in Zusammenarbeit mit der KEVAG, der EVM und Edeka Goerzen in Koblenz, wird jeweils an einem Samstag im Monat ab 18.00 Uhr im aktuellen Programm von TV Mittelrhein ausgestrahlt. Aufgezeichnet wird die 20minütige Sendung im gemeinsamen Kundenzentrum der KEVAG und EVM in der Koblenzer Schlossstraße.
Neben dem Koch (jeweils ein Koch und ein Winzer aus der Region) begrüßt der Moderator Frank Ackermann immer zwei prominente Gäste aus dem Sendegebiet von TV Mittelrhein, die dem Koch zur Hand gehen.
Die Gäste unserer Sendung am 31. Dezember 2011 sind:
Hanspeter Faas, Geschäftsführer der Bundesgartenschau 2011
Christian Schröder, Unternehmenssprecher der Energieversorgung Mittelrhein GmbH (EVM)
Die BUGA 2011 war die erste Bundesgartenschau in Rheinland-Pfalz und – nach Aussage der Landesregierung – bislang auch die größte Veranstaltung überhaupt in der Geschichte des Bundeslandes. Während der 185 Veranstaltungstage wurden über 3,5 Millionen Besucher gezählt – etwa 1,5 Millionen mehr als erwartet. Auch wirtschaftlich gehörte die BUGA 2011 mit einem Gewinn von etwa 13 Millionen Euro zu den bislang erfolgreichsten Bundesgartenschauen.
Unterstützt wurde die BUGA 2011 auch durch die Energieversorgung Mittelrhein GmbH (EVM). Seit nunmehr 80 Jahren versorgt das größte Energieversorgungsunternehmen im nördlichen Rheinland-Pfalz insgesamt 253 Kommunen sowie 165.000 Privat- und Gewerbekunden mit Wärme, Erdgas, Strom und Trinkwasser.
Unser heutiger Winzer:
Weingut Freiherr von Schleinitz
Das Weingut Freiherr von Schleinitz zählt heute zu den Spitzenweingütern der Region; die hohe Qualität seiner Weine wurde bereits durch zahlreiche nationale und internationale Prämierungen bestätigt. Das Sortiment umfasst heute neben Weinen und Sekten auch edle Brände und Geschenkideen rund um den Wein. Die Geschichte des Weingutes in der Familie Hähn reicht bereits bis ins Jahr 1650 zurück. Im Jahre 1956 erwarb Karlheinz Hähn das Weingut des Freiherrn von Schleinitz – dem Namensgeber des Familienbetriebes.
Geringe Erträge und moderne Kellertechnik bilden die Grundlage für die Spitzenweine des Weingutes Freiherr von Schleinitz. Etwa 90 Prozent der Rebfläche wird für den Anbau von Riesling verwendet, der über Jahrhunderte als Klassiker der Region bekannt ist. Die verbliebenen zehn Prozent nimmt der Späte Rotburgunder ein – eine der nobelsten roten Rebsorten, die besonders für das kühlere Klima und die hochmineralischen Böden geeignet ist. Darüber hinaus werden ausgesuchte Weine eines Jahrganges in traditioneller Flaschengärung zu einem Sekt der höchsten Qualität veredelt.
Unser heutiger Koch:
Jean Pierre Marais, Privatkoch aus Kobern-Gondorf
Der gebürtige Franzose verwöhnt seine Gäste mit exquisiten Menüs bequem bei ihnen zuhause. Auch Menü-Weinproben mit befreundeten Weingütern und Winzern sowie Kochkurse stehen auf seinem Programm.
Unser heutiges Rezept:
Zanderfilet mit Weinkraut-Kartoffelpüree
Zutaten: (ausgehend von sechs Personen)
1 Zander (ca. 1,5 Kilogramm), Zitrone, Salz und Mehl
Für das Weinkraut-Kartoffelpüree:
500 Gramm Kartoffeln
500 Gramm Sauerkraut
1 Zwiebel in Streifen
1 Deziliter Milch
1/8 Liter Wasser
Öl
Weißwein
Wacholderbeeren
Sahne und Butter
Salz und Pfeffer
Zubereitung:
Zanderfilet:
Den Fisch filetieren, säuern, salzen und in Mehl wenden. Anschließend auf der Hautseite braten, kurz wenden und anrichten.
Weinkraut-Kartoffelpüree:
Das Sauerkraut waschen und gut ausdrücken, Zwiebel in heißem Öl anschwitzen, Sauerkraut, Salz, Pfeffer und Wacholderbeeren zugeben, mit Wasser aufgießen. Den Weißwein über das Kraut geben und etwa eine halbe Stunde köcheln lassen.
Die Kartoffeln schälen und kochen, die Milch erhitzen und die Kartoffeln in die heiße Milch pressen, mit Salz abschmecken sowie mit Sahne und Butter verfeinern.
Zum Abschluss das Weinkraut und Kartoffelpüree mischen sowie mit dem gebratenen Zander anrichten.
Unser heutiges Rezept als Download (PDF).
Sendungsarchiv:
Rezept-Archiv:
19.11.2011: Damwildrücken mit Apfelspalten und Holunderbeeren (PDF)
